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Gegenwärtiges Museum konzentriert sich auf das progressive Bauen der umfassenden neuen Dauerexposition (nach den finanziellen Möglichkeiten). Der Inhalt dieser Exposition und die Drehbücher der einzelnen partiellen Teilen gehen von der Hauptcharakterisierung des Sammelfonds und Arbeits- und Forscherzielrichtung des Museums aus. Die Facharbeiter des Museums verwalten mehr als 170 000 Sammlungsgegenstände. Zu den umfangreichsten Fonds gehört Archäologie, die fast 120 000 Stücke der Sammlungen enthält. Riesig und in seiner Spezialisierung bedeutend ist auch der Numismatikfond (umfasst Münzen, Medaillen, Banknoten usw.). Dieser Fond hat etwa 19 000 Stücke. Der Fond der bildenden Kunst, der 9 000 Stücke der Sammlungen zählt, umfasst Bilder, Zeichnungen, Graphiken und auch Plastiken. Erze, Minerale, Gesteine und paläontologische Sammlungen sind fast 7 000 Stücke an der Zahl in den geologischen Sammlungen aufbewahrt. Die gleiche Zahl erreicht auch der umfassende Fond des Kunsthandwerks, dessen Grundlage, ähnlich wie beim Fond der Archäologie, schon seit Ende des 19. Jhr. gebildet wurde. In diesem Fond sind selbstverständlich auch solche Gegenstände, deren Beschriftung in keiner Geschichte der materiellen Kultur fehlen darf. Die Exponate des Speziellfonds der Bergbautechnik gehört zu den ältesten in Europa.
Aus dem Sammlungsreichtum des Museums ist es möglich, in den Dauerexpositionen nur ein Bruchstück auszustellen. Die Museumssammlungen sind daher auch in den anderen, verschiedenartig thematisch orientierten Saisonausstellungen vorgestellt. Alle Gebäude des Museums haben außer Sälen der Dauerexpositionen auch Ausstellungsräume. Jährlich veranstaltet das Museum durchschnittlich 6 bis 8 Ausstellungen. Es leistet auch die Ausstellungsräumen den Künstlern verschiedener Richtungen und Bereiche.
Ganzjährig arbeitet das Museum als Forschungs-, Beratungs-, Bibliotheks- und Konsultationszentrum für die Öffentlichkeit. Praktisch ununterbrochen funktioniert das Museum als offizielles Auskunftszentrum für Heim- und auch Auslandstouristen. Für ein Jahr leisten die Museumsarbeiter die Forschungsdienste und Informationen über die Museumssammlungen mehr als 100 Interessenten. Damit enden aber die Aktivitäten des Museums überhaupt nicht. In den Repräsentationsräumen des Kastells (das Hauptgebäude des Museums) finden Konzerte, Vorträge, Zusammentreffen, Rauten und Feste statt. Das Kastell wurde auch ein ausgesuchtes Ziel für geehrte diplomatische und offizielle Besuche der Stadt Kuttenberg, die im Jahre 1995 in die Liste der Organisation UNESCO geschrieben wurde.
Das Böhmische Museum des Silbers in Kuttenberg ist ein Mitglied der Bürgergesellschaft, die Kulturveranstaltungen gibt, die historischen Traditionen der Stadt auffrischen. Zu den bedeutendsten gehört das Königliche Silberfest von Kuttenberg, das jedes Jahr immer am vorletzten Wochenende im Juni stattgefunden wird. Dieses Fest ist in die Zeit der Herrschaft von Wenzel IV. situiert. Im Herbst findet dann das "Herbstliche Smíšeksfest" statt. Es handelt sich um ein stilisiertes Fest für geschlossene Gesellschaft (in der Regel treffen sich dort Gönner und Sponsoren des Museums und der Bürgergesellschaft) mit einem zeitgemäßen Renaissanceprogramm, das an den Stil des Lebens von Kuttenberg in der Zeit von Wladislaw II. Jagiello erinnert. Im Dezember findet im Burghof des Kastells (Hrádek) "Advent oder Weihnachtsmarkt" statt. Es handelt sich um Weihnachtsmarkt mit einem historischen Programm und einer zusammenhängenden Ausstellung.